
Bauen Wir Städte statt Gebäude.
Der Bäcker um die Ecke. Der Schulweg zu Fuß. Nachbarn, die man kennt. Das ist Stadt. Und davon brauchen wir mehr.
Städte sind unser wichtigster Lebensraum. Hier entstehen Arbeit, Ideen und Gemeinschaft. Wo Menschen nah beieinander leben, werden Wege kürzer, Angebote vielfältiger und Wohnraum bezahlbarer.
Doch seit Jahrzehnten bauen wir Gebäude, wo wir Städte brauchen. Zeit, das zu ändern: Bauen wir Städte, die funktionieren. Für alle, die in ihnen leben.
1,4 Mio. Wohnungen fehlen in Deutschland · 2,4 Mio. Menschen pendeln über 100 km zur Arbeit · 3,1 Mio. Haushalte zahlen über 40 % ihres Einkommens für die Miete · 1,1 Mio. Wohnungen möglich, ohne einen m² neues Bauland ·
1,4 Mio. Wohnungen fehlen in Deutschland · Alle 19 Minuten verschwindet eine Sozialwohnung · 760.700 Wohnungen genehmigt – nie gebaut · 1,1 Mio. Wohnungen möglich, ohne einen m² neues Bauland ·
1,4 Mio. Wohnungen fehlen in Deutschland · Alle 19 Minuten verschwindet eine Sozialwohnung · 760.700 Wohnungen genehmigt – nie gebaut · 1,1 Mio. Wohnungen möglich, ohne einen m² neues Bauland ·
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UNSERE GRUNDSÄTZE FÜR EINE FUNKTIONIERENDE STADT
Stadt muss funktional sein
Wir brauchen verlässlichen Zugang zu allem, was unseren Alltag ausmacht: Supermarkt, Schule, Ärztin, Bus und Bahn, sichere Wege, soziale Kontakte. Nur eine funktionale Stadt ist als Lebensort attraktiv.
Infrastruktur braucht Dichte
Infrastruktur ist eine große Investition und trägt sich ökonomisch wie ökologisch nur bei ausreichender Auslastung. Ein Supermarkt, eine Kita, ein Café oder eine Buslinie können nur dort bestehen, wo genügend Menschen in erreichbarer Nähe leben.
Stadt muss bezahlbar sein
Bezahlbarer Wohnraum ist die Grundvoraussetzung für soziale Stabilität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wenn Pflegekräfte, Erzieherinnen und Handwerker sich das Wohnen nicht leisten können, verliert die Stadt die Menschen, die sie am Laufen halten.
Nähe schafft ökonomischen Wert
Städtische Dichte bündelt Menschen, Wissen und Märkte. Räumliche Nähe ermöglicht Produktivität, Wissenstransfer und Innovation, die verstreute Strukturen nicht leisten können.
Stadt und Umland sind ein System
Wohnen, Arbeiten und Mobilität funktionieren über kommunale Grenzen hinweg. Kernstadt, Umland und angebundene Klein- und Mittelstädte bilden einen zusammenhängenden Lebens- und Wirtschaftsraum.

Wir bauen mit an der Stadt von morgen
01 / FLÄCHENFINDER
IN ENTWICKLUNG
Ein interaktives Tool, das zeigt, wo Wohnraum entstehen kann: auf Brachflächen, durch Aufstockung oder Umnutzung. Immer wirtschaftlich sinnvoll, immer im Einzugsgebiet des ÖPNV. Lokal sichtbar, national vergleichbar.
Wir suchen: Entwicklungspartner für Geodaten, Machine Learning und Bildverarbeitung
02 / FORSCHUNG
IN VORBEREITUNG
Gemeinsam mit der Wissenschaft schaffen wir Evidenz, die Debatten prägt: zu Dichte, Flächen und der Frage, wie Städte funktionieren.
Wir suchen: Forschungskooperationen
03 / BEWUSSTSEIN SCHAFFEN
IN VORBEREITUNG
Gute Städte gibt es längst. Wir sammeln die Beispiele, die es beweisen, und erzählen sie weiter: in Zahlen, Bildern und Geschichten, die Lust auf Stadt machen.
Eine Initiative für bessere Städte.
Bauen Wir wurde gegründet von Andreas Böhm: Stadtliebhaber aus Überzeugung, zuhause in der Wohnungswirtschaft. Er kennt die Blockaden des deutschen Bauens aus eigener Erfahrung.
Vor gut 100 Jahren haben wir gebaut, was wir heute lieben: Gründerzeitviertel, dicht, gemischt, lebendig. Heute entstehen solche Quartiere kaum noch, zu wenig und zu langsam. Das wollen wir ändern: für Städte, die auch in 100 Jahren funktionieren.
Branchen- und Gemeinwohlinteresse decken sich in vielen Punkten: bei der Aktivierung von Brachflächen, bei dichteren Quartieren in ÖPNV-Lagen, bei einfacherem Baurecht. Diese Überschneidung verbergen wir nicht. Wir machen sie zum Ausgangspunkt.
„Vor 100 Jahren haben wir aufgehört, Städte zu bauen. Warum glauben wir, dass die Strukturen von gestern für die nächsten 100 Jahre reichen?“
Andreas Böhm, Initiator
BEIRAT: BESETZUNG LÄUFT
Ein interdisziplinärer Beirat aus Stadtforschung, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft wird unsere Arbeit als kritisches Korrektiv begleiten. Wer darin sitzt und warum, legen wir offen.
TEAM
Andreas Böhm (Initiator), Sabine Exler und Bahtiyar Bozkurt (Strategie).
BLEIB INFORMIERT. MACH MIT.
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